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Info-Stand 150

21. November 2007: Unterschriften gegen Hungerlöhne

Am Info-Stand der SPD in der Osteroder Innenstadt hat der Ortsverein zusammen mit Landtagskandidat Karl Heinz Hausmann über das Ziel der Mindestlöhne diskutiert. Jeder, der vollzeitig arbeitet, muss von seinem Lohn auch leben können, ist das wichtigste Argument. Um das zu unterstützen, konnten Bürgerinnen und Bürger sich in Unterschriftenlisten eintragen
Auch an den kommenden Info-Ständen wird der Mindestlohn eine wichtige Rolle spielen. Denn es kann nicht sein, dass Betriebe die volle Arbeitskraft von Menschen in Anspruch nehmen, ihnen aber so wenig zahlen, dass sie zusätzlich auf staatliche Hilfe angewiesen sind.
Die Hungerlöhne haben ja auch "Spätfolgen". Denn weil die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer keine Sozialabgaben leisten, bekommen sie später auch weniger Rente, eben weil sie trotz ihrer Arbeit nichts in die Rentenkasse eingezahlt haben. Dann sind sei womöglich wieder auf staatliche Hilfe angewiesen. Weil dieser Zustand unhaltbar ist, kämpft die SPD für Mindestlöhne. Dabei ist es wichtig zu betonen, dass die Mindestlöhne nur die untere Grenze sind. In der Regel sollten Arbeitgeber mehr zahlen. Aber irgendwo muss die untere Grenze sein.

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