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20. Mai 2006: Die Finanzierung des Sports neu regeln

Mittel- und Langfristig muss ein ganz neues Finanzierungskonzept gefunden werden, um den Sportvereinen weiterhin ihre Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten zu erhalten. Die wurde bei einer Podiumsdiskussion zur Haushaltskonsolidierung in der BBS II deutlich, zu der der SPD-Ortsverein und die SPD-Ratsfraktion eingeladen hatten. Alle Ausgaben der Stadt müssen überprüft werden, auch die für den Sport.
Podium
Im Podium: Wilfried Hausmann, Karl-Heinz Hausmann, Hartmut Heise und Petra Graunke Die Unterhaltung der Sportstätten ist einer der Kostenpunkte im städtischen Haushalt, auch wenn er mit 564.000 Euro nur ein Prozent des Haushaltsvolumens ausmacht. Generell ist die Stadt verpflichtet, die Unterhaltung der Sportstätten zu übernehmen. Um den Osteroder Turn- und Sportvereinen jedoch auch künftig die Sportstätten gebührenfrei für ihren Sportbetrieb zur Verfügung stellen zu können, wurde das gemeinsame Gespräch über Sparmaßnahmen gesucht, die dennoch den städtischen Haushalt entlasten könnten. Neben dem Ortsvereinsvorsitzenden Karl-Heinz Hausmann saßen die Geschäftsführerin des Kreissportbundes, Petra Graunke, der Vorsitzende des Kreissportbundes, Hartmut Heise, und der stellvertretende Vorsitzende des TuSpo Petershütte, Wilhelm Hausmann im Podium. Die geladenen Vertreter der heimischen Vereine waren zahlreich erschienen und es entspann sich rasch eine lebhafte Diskussion. Verschiedene Aspekte wie Übereignungen von Sportstätten an Vereine, Trennung von Schule und Sportstätte hinsichtlich einer möglichen Schulschließung, Nutzungsgebühr für Vereine oder Investitionshilfen der Vereine für Baumaßnahmen wurden diskutiert. Als am ehesten realisierbar erschienen jedoch zunächst die "kleinen" Maßnahmen zur Kostendämpfung wie Senkung von Energiekosten durch kostenbewussten Umgang mit (Flut)licht, Wasser, Heizung sowie ehrenamtliche Hilfe bei der Sportstättenpflege wie zum Beispiel die Rasenpflege. Mittel- und langfristig sei jedoch ein neues Finanzierungskonzept zu entwickeln, um auch künftig dem Sport seine Entfaltungsmöglichkeiten zu erhalten. Weitere Möglichkeiten sollten im Gespräch mit Vertretern der Stadt Osterode erörtert werden.

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