SPD-Fraktion im Rat weist Ablehnung der Berme-Umfahrung zurück

 
 

Mit großer Verwunderung hat die SPD-Fraktion im Osteroder Stadtrat auf die Äußerung der Ersten Kreisrätin Christel Wemheuer reagiert, die eine Umfahrung der geplanten Baustelle auf dem Vorsperrendamm der Sösetalsperre mit Hinweis auf die Wasserschutzzone 1 nicht akzeptieren will.

 

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Jörg Hüddersen wies in einer Stellungnahme darauf hin, dass es sich bei der Umfahrung auf der sog. Berme um ein rund 500m langes Teilstück einer über 5 km langen Strecke entlang der Sösetalsperre handelt. „Während es auf der Strecke neben der Hauptsperre überhaupt keine Wasserschutzmaßnahmen gibt, stellt der Landkreis nun für eine temporäre Umleitung unüberwindbare Hürden auf. Diese stehen in keinem Verhältnis zur restlichen Strecke und zwingen die Bewohner und Gäste von Riefensbeek-Kamschlacken für viele Jahre zu langen Umwegen über den Oberharz.“, so Hüddersen. Vom Landkreis hätte die SPD-Fraktion erwartet, dass er das berechtigte Anliegen der Riefensbeeker nach einer akzeptablen Erreichbarkeit ihres Ortes unterstützt und nach pragmatischen Lösungen sucht. Sich hier unter Hinweis auf die Wasserschutzklasse auf eine Maximalposition zurückzuziehen ist der SPD-Fraktion im Rat deutlich zu einfach. Für die Umfahrung der Baustelle auf der Berme sind bereits erhebliche Wasserschutzmaßnahmen eingeplant. So soll sämtliches Oberflächenwasser aufgefangen und u.a. über Aktivkohlefilter gereinigt werden, bevor es in die Talsperre gelangt. Dazu sind Betonschutzwände an den Seiten vorgesehen, damit Regen und Tauwasser abgeleitet werden können. Diese Schutzmaßnahmen begründen die geschätzten Baukosten der Umfahrung von rund 2 Mio. Euro. Auf den restlichen 5 km entlang der Talsperre besteht Bestandsschutz für die B498 und dort versickert das Oberflächenwasser einfach im Straßengraben.

 


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